Über mich

Ich heiße Saskia Durst, wohne in Staufen und bin dreifache Mutter mit drei unterschiedlichen Geburtserfahrungen. Ich hatte sehr einfühlsame Begleitung durch Hebammen in Vor- und Nachsorge, einen starken Partner unter Geburt und ein kleines bisschen Glück mit dem Kreißsaal-Team. So konnte ich nahezu interventionslose Geburtsreisen haben, trotz Beckenendlage und Frühgeburt - auch wenn ich zweimal die erste Nacht von meinen Babys getrennt wurde. Wahrscheinlich muss ich keiner Mama erzählen, wie furchtbar das war. Trotzdem war mir die interventionslose Geburt so wichtig, dass ich alle dreimal an den Geburtsort gegangen bin, der mir das zugesichert hat. 
Es ist und war jedesmal schwierig, nicht die vertraute Begleitperson aus der Schwangerschaft auch unter Geburt bei mir zu haben. 

Nachdem ich weiß, was auf eine Frau zukommt mit einer Geburtsreise, die viel früher beginnt als erst mit der eigentlichen Entbindung, habe ich mich entschieden, andere Frauen auf dieser Reise zu begleiten und zu stärken, ihren eigenen Weg zu finden. Denn man kann Schwangeren und Gebärenden nie zuviel Aufmerksamkeit und Zuwendung schenken. Sie haben alles , was nur möglich ist, verdient, um eine gute Geburt mit ihrem Baby zu haben. Eine Geburtsreise sollte uns Frauen stolz machen und erfüllen!

In keiner anderen Kultur ist Geburt etwas, das den Frauen widerfährt. Sondern etwas, dass sie mit ihrer Kraft, ihrem Körper und ihrem Kind erschaffen. Wir Frauen haben unsere tiefe Kraft in unserer Kultur vergessen oder abgesprochen bekommen. In unser Vertrauen zurückzufinden, uns unabhängig von äußeren Meinungen zu machen, zu spüren, was gerade das Richtige ist, dahin möchte ich dich begleiten. Nicht auf meine Art und Weise, sondern auf deine ganz eigene. Diese zu entdecken ist unsere gemeinsame Aufgabe.

Durch die umfassende Ausbildung zur Geburtsbegleiterin habe ich einen großen Wissensschatz über die körperlichen Prozesse, die es für den natürlichen Geburtsprozess braucht. Ich weiß, was diese unterstützt und nicht unterbricht. Um den Raum dafür zu schaffen, sind alle drei Treffen der Begleitung für sich wichtig. Denn nur wer umfassend informiert ist, weiß, was sie will und kann sich fallen lassen. Für Geburt gibt es aus meiner Sicht drei Schlüssel: Annehmen, Hingeben, Loslassen. Diese Schlüssel besprechen und üben wir in unseren Treffen. Da jede Frau einen anderen Zugang dazu hat, was sie entspannt und wodurch sie loslassen kann, ist der Werdungsprozess, den wir miteinander durchschreiten die Grundlage für unsere gemeinsame Arbeit. Oftmals ergeben sich von einem zum nächsten Treffen neue Ideen bei Mama oder Partner. Auch wenn ich euch als Paar aufgrund Covid19 nicht in den Kreißsaal begleiten dürfte, haben wir im Vorfeld miteinander den Rahmen in allen Bereichen geklärt, verschriftlicht und geübt. Dein Partner und du haben konkrete Handlungsoptionen an der Hand, um die Geburtsreise zu einem stolzen und selbstbestimmten Erlebnis werden zu lassen. Denn nichts ist für Eltern und vor allem die Mutter im Nachhinein schwieriger zu verarbeiten als das Gefühl zu haben, plötzlich nicht mehr in die Entscheidungen, die ihre Geburtsreise betreffen, eingebunden gewesen zu sein.

Wenn ich mit euch gehen darf, werde ich euch mit meinem Wissen, meiner Ruhe, meinem Vertrauen begleiten und zu jeder Zeit euren Raum respektieren oder euch unterstützen, wenn ihr es braucht. Das kann Gebärpositionen oder auch Entspannungstechniken beinhalten, vielleicht auch nur die Stirn tupfen und beruhigende Worte sprechen. Mich um die Musik kümmern, die ihr euch gewünscht habt oder Luft zu fächern, wenn die Reise anstrengend wird. Zu keiner Zeit werdet ihr allein oder auf euch gestellt sein. Das ist mein ehrliches Versprechen. Ich begleite euch bei Beginn der Wehen zuhause und wir machen uns gemeinsam auf an den Geburtsort eurer Wahl oder wir treffen uns erst dort. 
Euer Gefühl zählt!

Auch die Vorbereitung auf das Wochenbett gehört zu den Treffen dazu. Denn selbst wenn die Geburtsreise wunderschön war, kann das Erwachen im Wochenbett ernüchternd sein, wenn wir uns nicht um die Möglichkeiten der Unterstützung gekümmert haben, die es in der Phase des Ankommens mit dem neuen Erdenbürger braucht. Der seelische und körperliche Heilungsprozess braucht Zeit, Kraft und Ruhe. Wir Frauen sind in einem so bedürftigen, angreifbaren Zustand, der alle Zuwendung braucht, um gut durch ihn hindurchzukommen und gleichzeitig auch für Baby und Familie da zu sein. Um euch hier alles an die Hand zu geben, was es dafür braucht, ist das letzte Treffen vor der Rufbereitschaft von Bedeutung. Außerdem feiern wir gemeinsam die Vorfreude auf die Geburtsreise, indem wir kleine Kraftgegenstände herstellen. Zum Beispiel Geburtskerzen, die wir bei Beginn der Wehen entzünden oder ein kleines Armband, auf das Perlen aufgefädelt werden mit Wünschen für die Geburt, das ihr dann mit auf Geburtsreise nehmen könnt. Klingt einfach, hat aber so große Wirkung. Denn der Alltag lässt uns oft nicht den Raum, um diese Vorfreude wirklich zu fühlen und gestärkt in die Geburt zu gehen.

Die Treffen im Wochenbett dienen dir als frischgebackene Mama zur Reflektion der Geburtsreise, aber auch dazu, Kraft zu tanken, indem du entspannen kannst. Wir besprechen alles, was dich gerade bewegt. Das unterstützt die Heilungsprozesse. Wenn unser letztes Treffen ansteht, werden wir miteinander sehen, wie du dich inzwischen fühlst, was es vielleicht noch braucht und zum Abschluss erhaltet ihr den Geburtsbericht von mir zur Erinnerung an unsere Verbindung.
 


Nach den Geburtsreisen kam jeweils nochmal eine auf mich zu: Ich hatte mich verändert, wann war das passiert? Heute weiß ich, dass es wissenschaftlich belegt ist, dass sich das Gehirn einer Frau neu vernetzt nach Geburt und so eine ganz neue Perspektive auf alle möglichen Bereiche des Lebens hervorgerufen wird. Das ist, was wir Matrescence nennen, Muttertät. Ich bin durch ein tiefes Tal der Traurigkeit gegangen, plötzlich entsprach mir der Weg, der ständig überarbeiteten Geschäftsführerin gar nicht mehr. Ich merkte deutlich wie weit ich von mir selbst entfernt war und überhaupt, wer war ich selbst? Jenseits von Prägungen und Erwartungen? Ich habe heute einen reichhaltigen Erfahrungsschatz für diese Phase und möchte dich damit empowern! Wenn du das Gefühl hast, dass wir darüber sprechen sollten, dann buche gern ein kostenloses Kennenlerngespräch für ein Matrescence-Coaching. 


Wenn du vielleicht schon weit fortgeschritten bist in deiner Schwangerschaft und dir jetzt Sorgen machst, dass die Begleitung deshalb nicht komplett stattfinden kann, möchte ich dich beruhigen. Melde dich gerne und wir sehen, wie wir trotzdem zusammenkommen können.

Ich freue mich darauf, dich kennenzulernen! 
Die Kennenlerntreffen sind kostenlos und dienen rein der Information über meine Arbeit und der Klärung eurer Fragen zur Doula-Geburtsbegleitung. Sie dauern in der Regel eine Stunde.